Company Logo

Informationen

Weiterführende Informationen zu Zahnspangen und Zahngesundheit

  • „Gratiszahnspange“

    Die Anspruchsberechtigung für eine Zahnspange auf Kosten der Krankenkasse wird vom Kieferorthopäden festgestellt. Als Grundlage zur Beurteilung dient der IOTN (Index of Orthodontic Treatment Need), der eine Einteilung der Behandlungsbedürftigkeit in 5 Gruppen ermöglicht.

    Prinzipielle Voraussetzung für eine Anspruchsberechtigung ist, dass der Patient jünger als 18 Jahre ist.

    Gruppe 1: kein Bedarf für eine Behandlung
    Gruppe 2: geringer Bedarf
    Gruppe 3: mäßiger Bedarf
    Gruppe 4: großer Bedarf
    Gruppe 5: sehr großer Bedarf


    Wird der Grad 4 oder 5 festgestellt, ist eine Abrechnung über die E-Card mit der zuständigen Krankenkasse prinzipiell möglich. Die Behandlung von Patienten mit Grad 3 und geringer stellt eine Privatleistung dar.

  • S.O.S. - Was tun im Notfall?

    Sollte sich ein Bracket lösen, Schleimhaut- und Zahnfleischreizungen, stechende Drahtteile oder Ähnliches auftreten, bitte nehmen Sie gleich mit uns Kontakt auf, damit in einem Sondertermin der Missstand behoben werden kann.


    Sollte am Wochenende, zur Urlaubszeit oder zu sonstiger ordinationsfreier Zeit sich eine Notfallsituation im Sinne von Bracketverlust, stechender Draht etc. ergeben und Sie uns nicht erreichen können, wenden Sie sich bitte an Ihren Hauszahnarzt bzw. an das zahnärztliche Notdienstzentrum in Salzburg (Tel. 0662/ 87 00 22) in der Glockengasse 6. Dort können lockere oder störende Teile notdürftig entfernt werden. Bitte nehmen Sie zur Ordinationszeit dann sogleich Kontakt mit uns auf.

  • Mundhygiene für Patienten mit Zahnspange

    Mundhygiene Zahnspange

    Eine umfassende Mundhygiene ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche kieferorthopädische Behandlung. Ist es schon aufwändig genug, ohne Zahnspange die tägliche Reinigung der Zähne perfekt auszuführen, so ergeben sich bei Zahnspangenträgern noch zusätzliche Erschwernisse.

    Die Gefahr der Entstehung von Karies ist bei einer Behandlung mit festsitzenden Geräten größer verglichen mit Patienten ohne Brackets an den Zähnen. Daher sind während einer festsitzenden kieferorthopädischen Behandlung besondere Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, die im Rahmen der Mundhygiene-Demonstration zum Behandlungsbeginn erläutert und demonstriert worden sind.

    Hier nochmals ein kurzer Überblick über die erforderlichen Mundhygienemaßnahmen für Patienten mit Zahnspange:

    2x täglich Zähneputzen mit der herkömmlichen Zahnbürste (Hand oder elektrisch; empfohlen: elektrische Zahnbürtse mit Schalltechnologie)

    Verwendung von fluoridhaltiger Zahnpasta. Zusätzlich 1x täglich Verwendung von Zahnzwischenraumbürstchen zur Reinigung aller 4 Seiten eines Brackets und zur Pflege größerer Zahnzwischenräume. Für die engen Zahnzwischenräume ist die Verwendung von spezieller, zum Einfädeln geeigneter Zahnseide unerlässlich.

    Bei Karies-Risikopatienten wird zusätzlich die Verwendung von fluoridhaltiger Mundspüllösung empfohlen.

    Zur Behandlung von Reizungen und Entzündungen des Zahnfleisches und der Mundschleimhaut soll eine Chlorhexidin-hältige Mundspülung verwendet werden.

    Trotz aller Bemühungen und Hilfsmittel sind bei manchen Patienten (während der Behandlung) etwa halbjährlich professionelle Mundhygiene-Sitzungen zur Entfernung von Belägen, Verfärbungen und Zahnstein empfehlenswert, die wir für unsere Patienten zu einem vergünstigtem Preis anbieten. Bitte rechnen Sie pro Sitzung ca. 40 min. ein und wenden Sie sich bitte an Fr. Romana zur Terminvereinbarung. Bei Hochrisikopatienten sollten diese Sitzungen ca. alle 3 Monate erfolgen.

    Schließlich ersuchen wir unsere Patienten noch, ihre Zahnbürste zu jedem Termin mitzubringen, um vor der Kontrolle noch Zähneputzen zu können. Kommen Sie bitte deshalb ca. 10−15 min. vor dem eigentlichen Termin.

    Sollte am Wochenende, zur Urlaubszeit oder zu sonstiger ordinationsfreier Zeit sich eine Notfallsituation im Sinne von Bracketverlust, stechendem Draht etc. ergeben und Sie uns nicht erreichen können, wenden Sie sich bitte an Ihren Hauszahnarzt bzw. an das zahnärztliche Notdienstzentrum in Salzburg in der Bergstraße. Dort können lockere oder störende Teile notdürftig entfernt werden.

    Bitte bringen Sie zu jedem Termin Ihre Terminkarte mit!

    Alle oben angeführten Zahnpflegeartikel zur Mundhygiene mit Zahnspange sind in der Stadtapotheke Hallein, Bayrhamerplatz, für uns auf Lager genommen und für Sie dort bequem zu beziehen.

  • Aufklärung: Karies

    Die Ursache von Karies (Zahnfäule) sind Zahnbeläge, in denen bestimmte Bakterienarten (z.B. Streptococcus mutans) ideale Lebensbedingungen finden. Diese Bakterien schädigen den Zahnschmelz durch aggressive Säuren, die ein Stoffwechselprodukt aus mit der Nahrung zugeführten Kohlenhydraten, vor allem Zucker, sind. Die Folge für den Zahnschmelz ist ein Verlust von Mineralstoffen, die durch Säuren herausgelöst werden.

    Erstes Anzeichen für Karies sind milchig weiße Flecken an der Zahnoberfläche. Auch über die Nahrung (Fruchtsäfte, Obst, Erfrischungsgetränke) werden Säuren zugeführt, die gleichermaßen Einfluss auf den Zahnschmelz ausüben. Dieser Vorgang der Entmineralisierung ist reversibel, d.h. wenn die Wirkung der Säuren aufhört oder unterbunden wird, können über den Speichel wieder Mineralstoffe vom Schmelz aufgenommen werden. In der Phase, in der dem Zahnschmelz Mineralstoffe fehlen, ist er weicher als gewöhnlich und besonders empfindlich gegen mechanische Belastung, wie z.B. dem Abrieb durch Zahnpasta und Bürste beim Zähneputzen. Daher sollte mit der Zahnreinigung zumindest eine halbe Stunde nach dem Essen gewartet oder besser vor dem Essen durchgeführt werden. Nach dem Essen werden dann lediglich Speisereste mit Hilfe von Zahnseide und/oder Munddusche entfernt. Denn werden Zahnbeläge bereits vor dem Essen entfernt, sind keine Bakterien anwesend, die Zucker zu Säuren umwandeln können, womit die Entstehung von Karies erschwert wird.

    Stoffwechselprodukte von Bakterien sind nicht nur für Karies verantwortlich, sondern auch für die Entstehung von Zahnfleischentzündung (Gingivitis), Zahnfleisch- und Knochenschwund (Parodontitis).

    Werden Zahnbeläge jedoch nicht täglich vollständig entfernt, kommt es zu einer andauernden Säureeinwirkung auf den Zahnschmelz, die durch die Remineralisierung über den Speichel nicht mehr ausgeglichen werden kann. Der Schmelz wird an dieser Stelle in der Folge aufgelöst, und Bakterien können in das unter dem Schmelz liegende, nun ungeschützte Zahnbein (Dentin) eindringen und den Zahn zerstören („Loch" im Zahn).

    2x täglich vor dem Essen Zähneputzen und nach dem Essen Entfernung der Speisereste sind die beste Vorsorge für ein kariesfreies Gebiss mit gesundem Zahnfleisch.

    Die Zufuhr von Fluorid über die Zahnpaste macht den Schmelz widerstandsfähiger gegen Säuren und senkt somit die Kariesgefahr weiter.

    Bedingt durch erbliche Veranlagung ist nicht jeder Mensch gleich anfällig für Karies, aber mit Hilfe einer täglichen gründlichen Entfernung der Zahnbeläge mit der Zahnbürste haben auch anfälligere Patienten eine Chance auf gesunde Zähne auf Lebenszeit!


    Zusammenfassend kann man sagen:

    1) Nicht entfernte Zahnbeläge führen über Bakterien, Säurebildung und Auflösung des Zahnschmelzes zu Karies. Außerdem kann es zu Zahnfleischentzündung (das erste Merkmal dafür ist Zahnfleischbluten!) und Entzündung des Zahnhalteapparats (Parodontitis) kommen.

    2) 2x täglich gründliche Entfernung der Zahnbeläge mit Zahnbürste und einer fluoridhältigen Zahnpasta und 1x täglich die Anwendung von Zahnseide zur Reinigung der Zahnzwischenräume schützen wirksam vor Karies und Zahnfleischentzündung.

    3) Zahnbeläge kleben fest am Zahn und lassen sich nur mit Hilfe der Zahnbürste entfernen! Mundduschen sind für die Entfernung von Speiseresten und die Massage des Zahnfleisches geeignet.

  • Info zu Kieferorthopädie und Zahnheilkunde

    Weiterführende Information zum Thema "Kieferorthopädie" erhalten Sie beim Verband Österreichischer Kieferorthopäden (VÖK).

    Sonstige Informationen zum Thema "Zahnheilkunde" bietet die Salzburger Landeszahnärztekammer und die Österreichische Zahnärztekammer.

Adresse

DDr. Klaus Höfner

Wichtlhuberstraße 3

5400 Hallein

Tel.: +43 6245 715 15

E-Mail: kfo@drhoefner.com

Ordinationszeiten

MO, DI, DO 8:30-11:30 und 13:00-17:00 Uhr
FR 8:30-13:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Anfrage